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Der Betrieb eines Rechenzentrums ist eine komplexe Aufgabe. Es wird ein Gebäude benötigt, das bei der Stromaufnahme einer größeren Kleinstadt vollständig autark betrieben werden kann, höchste Sicherheitsstandards erfüllt und alle Infrastruktur im Optimalfall mehrfach redundant vorhält. Auch bei Umbau- und Wartungsarbeiten oder unvorhergesehenen Störungen darf es zu keiner Unterbrechung des Betriebs kommen. Diese Anforderungen erfüllt kaum ein Rechenzentrum. Zur Einstufung von Rechenzentren wurde die TIER-Klassifizierung geschaffen. Hierbei erfüllt das Rechenzentrum die Anforderungen der TIER III Klassifizierung - dies ist die zweithöchste Einordnung, welche von nur wenigen Rechenzentren erfüllt wird. TIER III entspricht einer garantierten Verfügbarkeit von 99,98%.
Neben extrem zuverlässigen und bewährten Komponenten setzen wir auf Redundanz. Jede, im Netzwerk befindliche Komponente, verfügt über zwei vollständig unabhängige Anbindungen an die Stromversorgung. Im gesamten Rechenzentrum stehen diese vollständig unabhängig voneinander zur Verfügung. Wie bei der Stromversorgung erfolgt auch die Netzwerk-Anbindung redundant an voneinander unabhängige Systeme. Durch eine getrennte Wegeführung erfolgt auch eine bauliche Trennung der Versorgungsleitungen.
Gleiches gilt natürlich auch für die Klimatisierung und die Dieselaggregate, welche im Zweifelsfall das gesamte Rechenzentrum eigenständig mit Strom versorgen können. Bei besonders kritischen Komponenten steht zudem ein gleichwertiges Element eines anderen Herstellers zur Verfügung - so besteht selbst bei einem Serienfehler eine Ausweichmöglichkeit. Hiermit bewegen wir uns im Bereich von TIER IV, der höchstmöglichen Klassifizierung für Rechenzentren.